Wie kommen Bankumsätze in AvoTax? Drei Wege — mit klarer Empfehlung: FinTS zuerst, CSV als Fallback, manuell nur für Ausnahmen. Ohne aktuelle Umsätze erkennt die Plattform keine fehlenden Belege, keine offenen Lücken und keinen aussagekräftigen Score.
FinTS — empfohlener Standard
FinTS/HBCI verbindet AvoTax direkt mit Ihrer Bank — ohne CSV-Export. Einmal Bank verbinden, Konten zuordnen, dann Umsätze abrufen on demand. TAN bestätigen wie im Online-Banking; PIN wird nicht dauerhaft gespeichert.
Ideal für Sparkassen, Volksbanken und die meisten deutschen Banken mit FinTS-Freigabe. Vertiefung: FinTS-Blogartikel.
CSV — universeller Fallback
CSV-Import, wenn:
- FinTS bei der Bank nicht verfügbar oder nicht freigeschaltet
- Archiv- oder Migrationsdateien importiert werden
- FinTS vorübergehend nicht erreichbar ist
Stärken: jede Bank mit Export. Schwächen: manueller Schritt, Encoding/Doppelimport-Risiko.
Manuell — nur Ergänzung
Sinnvoll für Barzahlungen, Korrekturen, Altlasten. Nicht als Standard fürs Girokonto.
Empfohlene Mischstrategie
- Girokonto: FinTS-Abruf (wöchentlich/monatlich).
- Belege: Kamera-Scan.
- Bar/Ausnahmen: manuell.
- Backup: CSV, wenn nötig.
- Kanzlei: Rollen, Fristen im Blick.
Vergleich
| Weg | Aufwand | Lücken & Matching |
|---|---|---|
| FinTS | Gering nach Setup | Optimal |
| CSV | Mittel | Gut |
| Manuell | Hoch | Umständlich |
Kanzlei-Sicht
Regel: „FinTS oder CSV — aber regelmäßig.“ Wer FinTS nutzt, liefert frischere Daten — weniger Nachfordern. AvoTax für Kanzleien.
FAQ
FinTS oder CSV mischen? Ja — verschiedene Konten, nicht denselben Zeitraum doppelt.
Ersetzt Import den Steuerberater? Nein — Plattform für Vollständigkeit, nicht für Bewertung.
Hinweis (Compliance)
AvoTax — keine Steuerberatung. Datenschutzerklärung (FinTS-Abschnitt).
Fazit
FinTS first, CSV fallback, manuell für Ausnahmen — der pragmatische Pfad zu Matching, Lücken und schnelleren Abschlüssen.
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